K A R S T G E B I E T - Einleitung
I N H A L T dieser Seite
veröffentlicht / aktualisiert
- "karstige" Heimat 02.09.2008 05.10.2009
- Karstwanderweg 02.09.2008 27.11.2010
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Video - Quellwasser am Hagenberg
06.02.2011
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Zuhause im K a r s t
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Unweit vom obigen Motiv
befinden sich z.B. sechs
Nester der
Roten Wald-Ameise.
Auch im Aschertal konnte
ich an einem hohlenBaum
ein Nest entdecken.
Weiter östlich im
Buschrasengras
kann man leicht
über die Hügel
der Gelben
Wiesen-Ameise
stolpern.
Auf den begehbaren
Fahrwegen trifft man
oft auf die
Glänzendschwarze
Holz-Ameise.
Naturfotos aus der Karstregion Woffleben und den angrenzenden Fluren können auf der Internetseite
www.woffleben-naturfotografie.jimdo.com
nachgeschlagen werden. Blumen, Pilze, Insekten, Schrecken, Vögel und mehr kann man so virtuell entdecken.
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Der Karstwanderweg am Südharz
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Der länderübergreifende >> K a r s t w a n d e r w e g <<
- markiert durch das weiß-rot-gestreifte Schild mit dem weißen K -
verläuft am Südharzrand und durchquert die drei Bundesländer
Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Schon 1982 wurde der „Grundstein“ im Karstmuseum Heimkehle gelegt und seit 1996 wird das Wegenetz durch die Landkreise Osterode, Nordhausen und Sangerhausen vollständig eingerichtet.
Auf den 200 km Länge von Förste bei Osterode/Harz im Westen über Gudersleben bei Nordhausen nach Pölsfelde bei Sangerhausen im Osten kann man zahlreiche Höhle erforschen, Karstquellen entdecken und Wasser „verschwinden“ sehen. Auf den 200 Erläuterungstafeln stehen interessante Informationen zum jeweiligen Karststandort und natürlich das typische Karstgestein, sowie über Erdfälle, Dolinen, Karstkegel und Schlotten.
Die weißen Gesteinsformationen im Südharz bestehen aus verkarstetem sprödem Anhydrit und dem daraus entstandenen weichen Gips (Anhydrit + viel Wasser = Gips), zusammenfassend als Sulfatgestein bezeichnet. Diese Gesteine lagerten sich als Schlämme schon vor 240 Mio Jahren im Zechsteinmeer ab. Durch Überlagerungsdruck entstand Gips und durch die jahrmillionenlange Entwässerung entstand Anhydrit. Erst durch die Gebirgsbewegung und die Entstehung des Harzgebirge gelang das Anhydrit an die Erdoberfläche und wird nun in Folge der Verkarstung wieder zu Gips. Diese Karsterscheinungen sind Folge einer unterirdischen Entwässerung unserer Regionen. Dabei ist anzumerken, das sich zwei Gramm Gips in einem Liter Wasser auflösen und damit die Verkarstung entsteht.
So entsteht seit Jahrtausenden eine für Europa einzigartige Landschaft.
Der Konflikt entsteht dadurch, dass durch die industrielle Nutzung - dem Abbau von Gips und Anhydrit - diese Landschaft empfindlich zerstört wird. Das einzigartige Zusammenspiel von Gestein, Flora und Fauna wird gestört und die Rekultivierung der Landschaft geht nur sehr langsam voran. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze und wird einen Weg zur Selbstheilung finden!
Wer Anregungen zur Wegegestaltung des Karstwanderweges oder
Informationen zum Wegezustand mitteilen möchte, der kann dies
telefonisch unter 03631 / 911 259 oder
per eMail an wandern-kww-ilkndh@online.de vorbringen.
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Quellwasser am Hagenberg
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Der unbefestigte Fahrweg vom Hagenborn zur Wieda wird von den Quellwassern gerne als Flussbett genutzt. Das Bächlein fließt meistens bis zur Wiese am Heiligen Winkel und versickert dort. Eine Rinne direkt an der Quelle führt direkt über die Straße - doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze, wie man sehen kann.
- veröffentlicht am: 02.09.2008
- aktualisiert am: 27.11.2010
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