F L O R A - F A U N A - H A B I T A T
I N H A L T dieser Seite
veröffentlicht / aktualisiert
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FFH - Gebiet DE4430 - 301
01.05.2009 18.01.2011
- „Kammerforst-Himmelsberg-Mühlberg“ - Projekt-Nr.: 004
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FFH - Gebiet DE4429 - 301
30.06.2010 18.01.2011
- „Hunnengrube-Katzenschwanz-Sattelköpfe“ - Projekt-Nr.: 005
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F F H - G E B I E T E in und um Woffleben (Stand 01.01.2009)
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Distelfalter waren 2009 in Schwärmen aus dem Süden eingewandert und haben bei den Blüten der Flockenblumen süße Nahrung gefunden
Begriffserklärung FFH – Gebiete
FFH ist die Abkürzung für Fauna-Flora-Habitat und bezeichnet europäische Schutzgebiete.
Die FFH-Richtlinie wurde auf dem Europäischen Rat unter deutschem Vorsitz am 27./28. Juni 1988 in Hannover beschlossen. Sie trat 1992 durch einstimmigen Beschluss im Europäischen Rat und im
Europäischen Parlament in Kraft. Ihr Ziel ist es, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen. Sie wird der Bewahrung,
Wiederherstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlung dienen.
Eine zentrale Säule auf dem Weg zur Umsetzung ist die Schaffung des zusammenhängenden
Schutzgebietsnetzes „Natura 2000”. #
Alle Fakten können auf dieser Internetseite nachgelesen werden: bfn.de, ffh-gebiete.de sowie auf
thueringen.de/de/forst/waldoekologie/natura2000/content.html
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"Kammerforst - Himmelsberg - Mühlberg"
Das FFH - Gebiet Nr. 004 - betrifft diese Woffleber Flurstücke:
Galgenberg, Queste, Eichbühl, Hohenrodt, Seethenholz, Hopfengarten, Feldberg, Wilder Stieg, Sauwühl, Dornhai, Bromberg,
Franken, Rodefleck, Ziegengarten, Gr. und Kl. Mühlberg und einige mehr
Das FFH-Gebiet Nr. 004 bzw. DE4430-301 mit einer Größe von 962 ha hat die Bezeichnung „Kammerforst-Himmelsberg-Mühlberg“. Es verläuft
in West-Ost-Richtung von Ellrich (Kammerforst) durch die nord-westliche Flur von Woffleben - ohne Ortskern - (Himmelsberg gehört zu Appenrode) bis nach Niedersachswerfen (Mühlberg). Das
Höhenprofil reicht von 215–328 m üNN.
Beschreibung: Ausschnitt des Zechsteingürtels am Südharzrand mit naturnahen (Altholz, Totholz) Buchenwäldern, mageren Offenlandbiotopen (Heiden, Felsflure, Trocken- und
Halbtrockenrasen), teils wassergefüllte Erdfälle und einem Teil der Zorgeaue.
Bedeutung: Hier gibt es naturnahe Laubwälder, Kalkgestein-Vegetation, durchzogen von einem naturnahen Flussabschnitt der Zorge; sowie eine alte Wallanlage auf dem Mühlberg
(Faciusgraben).
Management und Aufgabe: Die Behörden LK Nordhausen/Thüringen, die TLWJF in Gotha und das Thüringer LVA in Weimar sind für die dauerhafte Sicherung des Erhaltungszustandes der
Lebensraumtypen und Arten für das gemeinschaftliche Interesse zuständig. Dabei steht im Vordergrund den Gehölzwuchs auf den Trockenrasenflächen zu beseitigen und aufzuhalten, sowie die natürliche
Verfüllung der Erdfälle zu beobachten.#
Die Landesforstverwaltung des Freistaat Thüringen hat seit dem 05.11.2010 alle wichtigen Fakten auf ihrer Homepage veröffentlicht. Unter http://www.thueringen.de/de/forst/waldoekologie/natura2000/wald_gebietsmanagement/gebietethueringen/gesamtliste/004_006/ sind die Projektdaten für Woffleben in Text und Kartenmaterial aufgelistet und können heruntergeladen werden.
Lebensraumtypen Tabelle wird nachgereicht
Arten Anhang II (mit besonderem Schutz) Tabelle wird
nachgereicht
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"Hunnengrube - Katzenschwanz - Sattelköpfe"
Das FFH - Gebiet Nr. 005 - betrifft diese Woffleber Flurstücke:
Auf der Wieda, Mühlberg, Aschertal, Spatenkopf, Knickelberg und Rosengarten
Das FFH-Gebiet Nr. 005 bzw. DE4429-301 mit einer Größe von 276 ha hat die Bezeichnung „Hunnengrube-Katzenschwanz-Sattelköpfe“. Es
verläuft in West-Ost-Richtung von Klettenberg (Hunnengrube) nach Liebenrode (Katzenschwanz) bis Hörningen (Sattelköpfe); sowie in der südlichen Woffleber Gemarkung bis an den Steinbruch "Hohe
Schleife" angrenzend. Das Höhenprofil reicht von 215–321 m üNN.
Beschreibung: Höhenzug von Ost nach West im Südharzer Gipskarstgebiet mit steil abfallenden Klippen, großem wassergefüllten Erdfall, ausgedehntem Trockenrasen auf Gips, Kalkäckern, sowie
naturnahen Laubmisch- und Nadelholzwäldern.
Bedeutung: Hier gibt es naturnahe Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder, Kalkrasenarten, trockene Heiden, artenreiche Fauna und Flora, sowie geologisch, geomorphologisch und hydrologisch
typische Erscheinungen des Gipskarst.
Management und Aufgabe: Die Behörden LK Nordhausen/Thüringen, die TLWJF in Gotha und das Thüringer LVA in Weimar sind für die dauerhafte Sicherung des Erhaltungszustandes der
Lebensraumtypen und Arten für das gemeinschaftliche Interesse zuständig. Im Vordergrund steht die Intensivierung der Grünlandnutzung sowie den Gehölzwuchs auf den Trockenrasenflächen zu
beseitigen und aufzuhalten.
Die Landesforstverwaltung des Freistaat Thüringen hat seit dem 05.11.2010 alle wichtigen Fakten auf ihrer Homepage veröffentlicht. Unter http://www.thueringen.de/de/forst/waldoekologie/natura2000/wald_gebietsmanagement/gebietethueringen/gesamtliste/004_006/ sind die Projektdaten für Woffleben in Text und Kartenmaterial aufgelistet und können heruntergeladen werden.
Lebensraumtypen Tabelle wird nachgereicht
Arten Anhang II (mit besonderem Schutz)Tabelle wird nachgereicht
Weitere wichtige Arten (schützenswert)Tabelle wird nachgereicht
- veröffentlicht am: 01.05.2009
- aktualisiert am: 18.01.2011
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