W A N D E R P F A D E - Einleitung

 

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  • Woffleber Landschaft                              02.11.2008
  • Bilder aus Wald und Flur                    

 

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Bewegung in der Woffleber Landschaft

  

Tafel am Sängerplatz

Wie wäre es mal damit - Erholung in der Natur. Wer viel unterwegs ist, braucht keine Angst vor Übergewicht und schlaffen Muskeln zu haben, der braucht auch kein Fitnessstudio. Frische Luft ist gesund, Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und mit einer ausgewogenen Brotzeit ist alles zusammen die beste Medizin für Körper und Geist.

Rast am Seethenholz

 

 

Auf den in Arbeit befindlichen Unterseiten möchte ich 

dazu anregen, wieder mehr Zeit in der Natur zu

verbringen. Ziele werden sein: Sängerplatz, Lochmühle,

Mühlberg, sowie Kaiserweg und mehr. Dabei gilt es

nicht große Höhen zu überwinden, sondern auf leichten

Wegen kann man die Woffleber Flur vom Ortskern

mit 210 Höhenmetern bis zu den höchsten Punkten

erkunden: der Dornhai im Nordwesten mit 320 Hm;

der Steinbruch Hohe Schleife im Südosten mit 330 Hm

und der Kammerforst im Westen mit 310 Hm

(keine 100% Angaben!).

 

Mit einer Gemarkungsfläche von ca. 613 ha ist Woffleben der drittgrößte Ortsteil von Ellrich. Das Landschaftsbild wird durch die Tatsache geprägt, dass sich der Ort am Südrand des nördlichsten Mittelgebirges, dem Harz, befindet. Hier findet man weiße Felsen, Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden, Flussversickerungen und vor allem Natur.

Die weißen Gesteinsformationen bestehen aus verkarstetem sprödem Anhydrit und dem daraus entstandenen weichen Gips (Anhydrit + viel Wasser = Gips), zusammenfassend als Sulfatgestein bezeichnet. Die Harzregion war im Zechsteinmeer vor über 240 Mio. Jahren der Meeresboden. Vor gut 100 Mio. Jahren türmte sich dann der Harz auf. Das Harzvorland verändert sich immer noch durch Verwitterung, Auslaugung und Verkarstung. So entstanden auch der Kohnsteinzug mit den Sattelköpfen und der Himmelsberg- / Mühlbergzug. Und dazwischen schlängeln sich nun die Flüsse Zorge und Wieda und spülen Kiesgesteine, Lehme und Flösse mit sich fort. Dieses Schwemmland bildet noch heute die Zorge-Au von Woffleben.


Rastplatz am Kammerforst

 

Als vor 2000 Jahren der Mensch auf diese Region

aufmerksam wurde und sich hier ansiedelte, hatten 

viele Bäume und Wiesen eine fruchtbare Landschaft

gebildet und auch die Tierwelt konnte den Eisenzeit-

menschen ernähren. Auch wenn vor über 1000 Jahren

der Bergbau das Landschaftsbild verändert hat, 

siedelten immer mehr Menschen in dieser Region an.

  

Landschaftsbilder aus Woffleben

  

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  • veröffentlicht am: 02.11.2008
  • aktualisiert   am: 09.09.2010