WANDERN IN DER WEITEN FLUR

 

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                                                                 veröffentlicht  /  aktualisiert

  • Kaiserweg                                         13.10.2009  
  • Harzer Wandernadel                           15.10.2008          
  • Goethe im Harz
  • Der Lutherweg          

 

  

Weg Deutscher Kaiser

 

Vom Heidestieg zum Kaiserweg - Geschichtsweg in Woffleben

 

Der Kaiserweg verbindet auf 550 km die Kaiserpfalz Harzburg (bei Bad Harzburg in Niedersachsen) mit der Kaiserpfalz Tilleda (bei Bad Frankenhausen in Sachsen-Anhalt) unterhalb des Kyffhäuser.

 

Schon im Jahr 744 zog das Heer des fränkischen Hausmeiers Pippin (Vater von Karl dem Großen) auf dem Heidestieg über den Harz. Dieser Höhenweg vermied die tiefen Taleinschnitte im Harzgebirge und führte direkt an Braunlage vorbei.

 

Spätere Kaiser gelangten über Ellrich weiter nach Tilleda. Erst die Flucht Heinrich IV. in der Nacht vom 08. zum 09. August 1037 von der Harzburg, seiner wichtigsten Höhenburg, über Ellrich nach Eschwege machte aus dem Stieg den Kaiserweg.

 

Mein Tipp: Ein Stück Kaiserweg durchquert auch die Flur Woffleben.

 

 

 

Dieser geschichtsträchtige Weg kommt

von Nordhausen über den Kohnstein und

führt vorbei an den Schrebergärten von

Woffleben zur Gudersleber Straße. Von

hier aus geht es nach links die Landstraße

entlang und nach ca. 400 m rechts einen

Hang hinauf.

 

Dem Zwetschenweg folgt man,

bis ein Abzweig nach rechts

kommt. Hier erfolgt die 

Ausschilderung geradeaus

zur Lochmühle bei Gudersleben.

 

Jetzt geht es nach rechts über

den Hohenrodt mit einem

Weitblicknach Osten

und eine interessante Dorfansicht.

 

Nun führt der Weg nach links zum Wald

– dem Seethenholz.

Im Frühjahr blühen hier Buschwindröschen

und Bärlauch. Im Spätsommer kann man

Riesenporlinge und Buchecker finden.

 

Ist man hindurch, folgt man dem Weg

 nach rechts in den Kammerforst.

Dieser führt weiter durch den Hohen Stieg

rechterhand und den Wilden Stieg

linkerhand nach Ellrich zu den Klippen.

 

Um wieder nach Woffleben zurückzukehren,

geht es im Hohen Stieg nach rechts und man

gelangt beim Abstieg über den Feldberg zum

Aussichtspunkt „Sängerplatz“. Von hieraus

hat man einen tollen Blick über den Ort.

Am Hasenwinkel überquert man die Bahngleise und kehrt zurück in den Ort.

Den gesamten Verlauf dieses Weitwanderweges kann man auf der Internetseite des Deutschen Wanderverbandes - wanderbares-deutschland.de - unter dem Titel „Kaiserweg“ nachlesen! #

 

  

Harzer Wandernadel

 

                                                                         EINLEITUNG

Die Stempelstellen werden seit 2006 auf Initiative des Vereins Gesund älter werden im Harz e. V. im ganzen Harzgebiet an malerischen Aussichtspunkten, uralten Ruinen, bizarren Felsformationen, gemütlichen Rastplätzen und interessanten Sehenswürdigkeiten aufgebaut.

Ziel ist es, durch Bewegung an der frischen Luft fit bis ins hohe Alter zu bleiben. Als positiven Nebeneffekt lernt man so auch gleich den Harz näher kennen. Als Belohnung winkt die Harzer Wandernadel. Die Spielregeln stehen auf der Internetseite – siehe unter Links.

Im Wanderpass werden die Stempel gesammelt, wobei jeder nur einmal gewertet wird.

 

 

 

Der Blick vom Kapitelsberg

zum Brocken (rechts) und

zum Wurmberg (links) macht

deutlich, dass sich auch ein

anstrengender Wanderweg

lohnen kann.

 

Jede Saison erfolgen Aktualisierungen der Stempelstellen, d.h. einige „verschwinden“ und neue kommen dazu. Außerdem sind die örtlichen Harzklubzweigvereine ständig bemüht, die Örtlichkeiten und Wanderwege sauber zu halten und übernehmen auch die Instandhaltung in eigener Verantwortung. 

  

Einige Stempelstellen erreicht man auf Schusters Rappen auch von Woffleben aus:

Nr. 167 - Walkenrieder Hexentanzplatz bei Ellrich,

Nr. 099 - Komödienplatz am Kohnstein (siehe Foto) und 

Nr. 100 - Rüdigsdorfer Schweiz bei Nordhausen

 

Vom nahen Ilfeld aus erreicht  man: 

Nr. 091 - Rammelsberg,

Nr. 093 - Drei-Täler-Blick, 

Nr. 095 - Ilfelder Wetterfahne und 

Nr. 096 - ehemalige Steinmühle.

 

Bei Neustadt / Harz sind die Stempelstellen:

Nr. 092 - Poppenbergturm (siehe Foto),

Nr. 094 - Dreiherrenstein, 

Nr. 098 - auf der Burgruine Hohnstein und 

Nr. 218 - Neustädter Talsperre.

 

Von Ellrich aus erreicht man:

Nr. 090 - Roter Schuss,

Nr. 165 - Wendeleiche und 

Nr. 164 - Stiefmutter.

 

Dieser Wegweiser für Wanderer steht beim Parkplatz Königskrug / Braunlage. Man sollte jedoch stets Wanderkarten dabei haben, weil auch Souvenierjäger und Randalierer unterwegs sind und man schon mal den richtigen Weg suchen muss.

 

Eine Bitte habe ich noch! Jeder Wanderer sollte den Spruch einer Hinweistafel aus den Alpen beherzigen:
       „Erfreu Dich an der Berge Zauber,
         halte Alm und Wege sauber.
         Besieg den Stolz und bück Dich mal,
         trag Deinen Abfall mit ins Tal.“
Es grüßen freundlich Flora und Fauna aus dem Harz und Umland!

 

 

  • veröffentlicht am: 15.10.2008
  • aktualisiert   am: 07.10.2010