NATUR - SCHUTZ - Einleitung


 I N H A L T   dieser Seite

  • Vorschau - Naturfoto-Galerie                       
  • Schutzgebiete-Status in Woffleben               
  • Naturpark Südharz                                  

 Mit dieser Bildergalerie möchte ich auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere im

R a u m  W o f f l e b e n

aufmerksam machen. Wer mehr zu den Arten erfahren

möchte, gelangt auf der Seite NATUR - FOTOS zu den Informationen. 


 

L E B E N S W E I S H E I T


„Ich gehe auf alle Menschen zu. Wir Indianer sagen:

Mitakuye oyasin – wir sind alle miteinander verwandt.“

 

(Wayne Vandall, in Nordhausen lebender Lakota-Indianer)

 


        Schutzgebiete in Woffleben – wie viel Schutz braucht eine Region?

 

Woffleben liegt derzeit in  5  Schutzgebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus.


 Status: DEUTSCHES SCHUTZGEBIET


Naturschutzgebiet mit dem besonderen Schutz von Natur und Landschaft nach BNatSchG: § 23  

1. seit 02.04.1996 - im Nord-Westen – NSG 313 „Himmelsberg“

2. seit 26.04.1996 - im Süden – NSG 314 „Sattelköpfe“

 

Naturpark zur dauerhaft umweltgerechten Landnutzung nach BNatSchG: § 27; 

   muss für Erholung und nachhaltigen Tourismus geeignet sein

3. seit 07.02 2011 (30.12.2010) die gesamte Gemarkung – „Naturpark Südharz“


Landschaftsschutzgebiet zum Erhalt des Landschaftbildes 

    mit geringeren Auflagen und Nutzungseinschränkungen nach BNatSchG: § 26

                -  bisher keine Gebiets-Ausweisung in Woffleben


Status: EUROPÄISCHES SCHUTZGEBIET

 

Natura 2000-Gebiet zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume 

     sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen nach BNatSchG: § 32

4. seit 01.06.2004 - im Westen + Norden  

                                    - FFH-Gebiet 004 „Kammerforst-Himmelsberg-Mühlberg“

5. seit 01.06.2004 - im Süden

                           - FFH-Gebiet 005 "Hunnengrube-Katzenschwanz-Sattelköpfe"

 

 Status: INTERNATIONALES SCHUTZGEBIET DER UNESCO


Biosphärenreservat

zum Schutz der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft nach BNatSchG: § 25

 

6. geplant - wird von den Umweltverbänden und Ministerien angestrebt!


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Als Wald- und Landeigentümer verliert man schon die Übersicht über Rechte und Pflichten bei der Nutzung der betroffenen Flächen. Fragwürdig ist doch, ob soviel Schutz bezahlbar bleibt und wieviel Mitspracherecht bei den Schutzmaßnahmen der Eigentümer hat.

 

Vielleicht sollten Politiker und Umweltverbände gezielt vor Ort die betroffene Bevölkerung aufklären und sich nicht gegenseitig die Lorbeerkränze bei Festakten zureichen.

 

Als eine von 19.000 Bürgern, die jetzt im Naturpark Südharz leben, möchte ich alle auffordern ihr Recht auf Meinungsfreiheit und Mitbestimmung bei der Gestaltung und Planung der Heimat wahrzunehmen!

 

Diesen Artikel habe ich am 14. Februar 2011 bei NNZ-online in leicht abgewandelter Form veröffentlicht. Er kann über diesen Link nachgelesen werden:



nnz-Forum: Wie viel Schutz ist notwendig?


Wie viel Schutz braucht eine Region? Diese Frage stellt sich Annett Deistung im Forum der nnz.
Sie lebt in einer Region, die fünffach geschützt ist.

... Gehe ich von meinem Heimatort Woffleben (Ortsteil der Stadt Ellrich) aus, dann liegt dieser jetzt in fünf Schutzgebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus und ein Sechstes ist geplant.

Neue Nordhäuser Zeitung

www.nnz-online.de


Naturpark Südharz

 

WICHTIG: in der Thüringer Allgemeinen war im November 2009 zu lesen, was jeden Naturfreund interessieren sollte. Im Landratsamt Nordhausen, Behringstraße 3, Raum 308 lag der Entwurf der Verordnung zum Naturpark Südharz bis 14.12. 2009 zur Einsicht aus. Unter § 4 steht ein Absatz, der jedoch im Widerspruch zum Naturschutz steht:

 

AUSZUG:

 

Auch der oberirdische Abbau von Bodenschätzen oder Bodenbestandteilen verändert im Allgemeinen weit reichend das Landschaftsbild und damit den Landschaftscharakter, so dass dieser gemäß Nr. 2 ebenfalls verboten ist. Dieses Verbot erstreckt sich jedoch nicht auf bereits erteilte Bergbauberechtigungen (Bestandsschutz) sowie nicht auf die im Regionalen Raumordnungsplan Nordthüringen festgelegten Vorranggebiete, in Form eines dynamischen Verweises, da auf Grund der naturraumspezifischen geologischen Ausstattung auch weiterhin Abbau in dem Gebiet erforderlich sein wird.

Durch das Verbot ist jedoch sichergestellt, dass ein Abbau nur möglich ist, wenn nach einer intensiven Abwägung aller Belange ein sehr hohes raumordnerisches Erfordernis diesen begründet.    

 

Anmerkung von mir: Damit ist für uns Woffleber und Nachbargemeinden doch eins klar - Himmelsberg, Rüsselsee und wenn nötig Hageberg, Kohnstein dürfen weiterhin abgebaut werden bzw. sind dazu vorgemerkt.   

Ich sage dazu nur: Lieber natürliche Kunstwerke, als künstliche Natur!   


Tagespresse: Naturpark Südharz ist Erfolg – In diesem Artikel wird darüber berichtet, dass die Landtagsabgeordneten Mühlbauer (SPD) und Primas (CDU) mit Nordhäuser Unternehmern unter anderem über die zügige Ausweitung des Naturparks diskutiert haben. Allerdings erfolgte zugunsten des Rohstoff-Abbau (vor allem Gips) dem Biosphärenreservat eine indirekte Absage. Dabei sollen bestehende Abbaufelder umfassend genutzt werden dürfen, so wie es genehmigte Betriebspläne vorsehen. (TA vom 26.06.2010) 



  • veröffentlicht am: 02.04.2008
  • aktualisiert    am: 11.11.2011


"Man muss nicht alles über Woffleben im Internet lesen können. Und Fotos vom Ort muss man auch nicht

unbedingt veröffentlichen. Die Mühe kannst du dir sparen!" wurde mir unverblümt von einem Woffleber gesagt. 

SCHADE wenn jemand so darüber denkt!

Die Zukunft gehört der digitalen Chronik und ich werde nicht aufhören alles

was ich über Woffleben erfahre oder selbst erlebt habe hier zu veröffentlichen!

 

Es grüßt Annett Deistung aus Woffleben. 


Videos aus Woffleben

         www.youtube.com

         auf dem Kanal von

    WandzeitungWoffleben



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