S T E I N B R Ü C H E - Einleitung


INHALT dieser Seite                                                         

  • Einleitung                      
  • Aufgabe der Gipsindustrie  
  • Publikationen

Aktuelles Thema!

Der Steinbruch "Mittelfeld-Himmelsberg" von der ersten Rodung an.

Posted by Annett Deistung on Montag, 1. Februar 2016

So sehen die Steinbrüche "Rüsselsee" und "Himmelsberg-Mittelfeld" aus der Luft aus. Im Hintergrund erkennt man das...

Posted by Annett Deistung on Donnerstag, 19. Februar 2015

Ich habe gerade festgestellt, dass Google-earth die Karten aktualisiert hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass man sehr...

Posted by Annett Deistung on Samstag, 23. Januar 2016


Allgemeines

  • Der in Gipsgruben gewonnene Rohgips wird zu Gips verarbeitet.
  • Seit mehr als 11.000 Jahren werden Gips, wasserhaltiges Calciumsulfat und Anhydrit im Bauwesen verwendet. - Zufallsentdeckung: Wahrscheinlich wurde damals Gipsgestein beim Bau einer Feuerstelle verwendet. Das Feuer entwässerte den Stein, der mürbe wurde und zerfiel. Durch Regen wurde daraus ein Brei und dieser erstarrte zu einer festen Masse. Damit war die Grundlage der Gipsproduktion – das Gipsbrennen – entdeckt.
  • Gips kann als einziges Bindemittel ohne Zumischungen zu einem Endprodukt verarbeitet werden und wird auch als Füllstoff verwendet.
  • Zu den 5 Baustoffhauptgruppen gehören: Gipsplatten, Baugips, Gips-Wandbauplatten, Fließestrich (Calciumsulfat) und Abbinderegler (Anhydrit und Gips).
  • Weitere Anwendungsgebiete sind: Medizin, Zahntechnik, Pharmazie, Lebensmittelindustrie u.a. sowie die Verwendung als Modell- und Formgips in der Keramikindustrie.
  • Einst als Gipsverein organisiert, besteht seit 2003 der „Bundesverband der Gipsindustrie e.V.“ – in ihm sind auch die vor Ort tätigen Fa Südharzer Gipswerke GmbH, Saint-Gobain Formula GmbH, Knauf Gips KG.
  • Eine zunehmende Bedeutung erlangt zur Zeit REA-Gips, der bei der Rauchgasentschwefelung anfällt. 
  • Er ist eine sehr gute Alternative zum Naturgips!
  • das Deutsche Gipsmuseum in Walkenried wird derzeit als umfassendes Museum zur Darstellung der Südharz-Gipskarstlandschaft und der deutschen Gipsindustrie aufgebaut.

Aufgabe der Gipsindustrie

 

Abbau:

Im Vorfeld muss eine Genehmigung nach Immissionsschutz- und Bergrecht erfolgen. Der Abbau erfolgt schrittweise, sodass das Landschaftsbild „schonend“ verändert wird. Zuerst wird der Mutterboden und sonstiger Abraum über dem Gestein abgetragen. Die freigelegte Fläche wird durch schonende Sprengtechnik aufgebrochen. Das gelockerte Gestein wird verladen und ins Gipswerk gefahren.

 

Verarbeitung:

Dem Gipsgestein wird durch Brennen in verschiedenen Verfahren bei 130° - 165° C ein Teil des Kristallwassers entzogen. Das kann in Drehrohröfen, Kochern, Mahlbrennanlagen und Rostbandöfen geschehen. Die Feinheit wird durch Vermahlung vor oder nach dem Brennvorgang erzielt.

 

Renaturierung / Rekultivierung: Nach dem Abbau wird die Fläche dem Geländeniveau angepasst. Die Fläche ist unbelastet (ohne Verunreinigung) und kann bei einer Renaturierung von der Natur zurückerobert werden. Es können somit auch neue Lebensräume für die in der Kulturlandschaft schwindende Artenvielfalt entstehen.

Die Auflagen in der Abbaugenehmigung regeln den „Abschluss“ des Gipsabbaus. Bei einer Rekultivierung muss das Gelände als Nutzfläche für Forst- oder Landwirtschaft hergerichtet werden. Dazu wird das Gelände so gestaltet, sodass auf dem Untergrund eine entsprechende Mutterbodenschicht aufgetragen werden kann. Danach kann eine Aufforstung erfolgen oder Ackerbau betrieben werden.

 

Quellen: gips.de, fnw-online.de, gipsmuseum.de

 




"Man muss nicht alles über Woffleben im Internet lesen können. Und Fotos vom Ort muss man auch nicht

unbedingt veröffentlichen. Die Mühe kannst du dir sparen!" wurde mir unverblümt von einem Woffleber gesagt. 

SCHADE wenn jemand so darüber denkt!

Die Zukunft gehört der digitalen Chronik und ich werde nicht aufhören alles

was ich über Woffleben erfahre oder selbst hier erlebt/gesehen habe zu veröffentlichen!

 

Es grüßt Annett Deistung aus Woffleben. 


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