Gebäude - Handwerk - Industrie

Bahnhof und Signalanlagen


Ein Bericht von Peter L. Pechstein - Redakteur bei der Fachzeitschrift "Drehscheibe"


 Harz 'in Form'

 

Veröffentlicht in der 257. Ausgabe (Heft 5/14) unter der Rubrik „Signal & Technik“.

Veröffentlicht auf www.woffleben.de mit freundlicher Genehmigung

der Arbeitsgemeinschaft Drehscheibe e.V. mit Sitz in Köln.

 

(PLP) Unsere Rundreise zu den Formsignalen am Harz, die nach Fertigstellung des ESTW Göttingen ihren Abschied nehmen müssen, hat ihre Schluss-Etappe erreicht. Auf der Südharz-strecke (KBS 357) war der bislang letzte Halt im Bahnhof Scharzfeld. Die nächsten Formsignale stehen erst 26 Kilometer weiter im thüringischen Bahnhof Woffleben. 

Zwischen den beiden Stationen liegen der Bahnhof Walkenried in Niedersachsen mit Lichtsignal vom Typ HV und der Bahnhof Ellrich in Thüringen mit Lichtsignalen der Bauart Hl (gesprochen H-L). Ursprünglich war die Südharzstrecke Northeim – Nordhausen zweigleisig; ab Walkenried ist sie seit 1950 eingleisig. Zwischen Ellrich und Nordhausen begleitet sie den Harzfluss Zorge. Dabei durchquert sie einen abwechslungsreichen Landstrich, der von steil aufragenden, bewaldeten Gipskarstgebirgen mitgestaltet wird.

 

Woffleben, ursprünglich ein eigenständiger Ort, heute jedoch ein Teil der Stadt Ellrich, befindet sich zwischen den beiden Felsmassiven Himmelsberg und Kohnstein. Die Südharzstrecke nähert sich aus nordwestlicher Richtung und wendet sich innerhalb der Bahnhofsgrenzen in einer lang gezogenen Kurve nach Osten.

Die auf der Südharzstrecke pendelnden Regionalbahnen halten in Woffleben auf dem durchgehenden Hauptgleis (genannt „das Streckengleis“) an einem neu angelegten Bahnsteig unweit der Ortsmitte. In Sichtweite gegenüber befinden sich das holzverkleidete frühere Empfangsgebäude und die alte Bahnsteigkante. An den beschrankten Übergängen beider Bahnhofsköpfe stehen weitere markante historische Wärterhäuser. Sie sind mittlerweile in Privatbesitz.

Der größte Teil des Bahnhofs Woffleben liegt außerhalb des Ortskerns in offener Landschaft. Sein zentrales Element ist der „Anschluss FWN“, ein langgestreckter Kopfbahnhof mit Übergabe- und Abstellgleisen der Fahrzeugwerke Niedersachswerfen GmbH. An seiner Südseite schließt sich das umzäunte Betriebsgelände an.


Osteinfahrt

 

Die Regionalbahn Nr. 648 255 eilt in Richtung Nordhausen durch Woffleben. Sie befindet sich über der Einfahrweiche des Anschlusses FWN, auf dessen Übergabe- und Abstellgleisen etliche Kesselwagen geparkt sind. Links das Befehlsstellwerk Wb. Vorn im Kraut versteckt sich das Industriestammgleis, kurz „I-Gleis“, das neben der Südharz-strecke bis nach Niedersachswerfen reicht. (Text + Foto PLP, 21. April 2014)

 

(Hinweis: Blick vom FWN nach Woffleben)

 


Ostausfahrt

 

Nachschuss der obigen Aufnahme mit Hektormetertafel 148,8. Der Triebwagen überquert die Zorge. Rechts liegt das abgeschnittene Industriestammgleis. In Höhe des Einfahrsignals steht bereits das Einfahrvorsignal von Niedersachswerfen. Rechts durch den Wald geht es zum Kohnstein. (Text + Foto PLP, 21. April 2014)

 

 

 

 

(Hinweis: Blick vom FWN nach Niedersachswerfen)


Die  FWN  firmieren  als  Ausbesserungswerk  für  private  Güterwagen,  vornehmlich  Kesselwagen jeglicher Couleur. Früher gehörte das Ausbesserungswerk in Woffleben der Deutschen Reichsbahn und eine Zweigstelle des RAW Leipzig. Planmäßig  wird der  Anschluss FWN  vom Zugpaar DGZ 99834/99833 bedient, gezogen von einer werkseigenen Diesellok. Die Zufahrt zweigt in Höhe des Befehlsstellwerkes vom Streckengleis ab und ist nur aus Richtung Nordhausen zu erreichen. Die westseitige Verbindung von und nach Northeim existiert nur noch als  Fragment. Strukturell ähnelt  Woffleben somit  anderen Harzbahnhöfen wie Schladen, Langelsheim und Scharzfeld. 

Der Bahnhof Woffleben verfügt über die Stellwerke „Wb“ (Befehlsstellwerk) und „Ww“ (West). Die Signal-ausstattung ist  gemischt und überschaubar. Zum  Befehlsstellwerk  gehören drei  Formhauptsignale  und ein Lichtvorsignal;  das Wärterstellwerk besitzt fünf Lichtsignale und ein Rangiersignal. Alle Lichtsignale  sind vom Typ Hl.  Die beiden Hauptsignale im Anschluss FWN  sind Eigentum der Deutschen Bahn.  „Wie lange  wird es die  Formsignale  noch  geben?“  „Bestimmt noch  zwanzig Jahre“,  heißt es  optimistisch. Ein  Austausch der verbliebenen Formsignale gegen Hl-Lichtsignale ist jeden falls nicht mehr vorgesehen.

Aus Richtung  Northeim kommend  (intern die „a-Richtung“) wird  der Bahnhof  Woffleben vom Einfahr-vorsignal Va angekündigt  und vom Einfahrsignal A begrenzt. Beide sind Lichtsignale. Es folgen der Bahnsteig und in kurzem Abstand zwei Bahnübergänge  mit Vollschranken, die vom Stellwerk „Ww“ aus überwacht und bedient werden. Das Streckengleis  flankiert  die Nordseite des  FWN-Anschlusses und wechselt dabei von der Trasse Gleis 2 auf die Trasse Gleis 1. Ausfahr-signal D in der Ausfahrt nach Nordhausen ist ein Formhauptsignal. Es besitzt einen auffallend großen  Seitenabstand zum Gleis.  Ursprünglich hatte es  neben Gleis 2 gestanden, wurde nach dessen Rückbau jedoch dem  Streckengleis 1 zugeordnet. Dabei behielt es seinen  angestammten Platz. Eine Schachbretttafel ist nicht aufgestellt. Gleich neben dem Ausfahrsignal D befindet sich im Anschluss FWN das  Ausfahrsignal E,  ebenfalls ein  Formhauptsignal.  Es trägt ein  kleines Fabrikschild  der Vereinigten Eisenbahn-Signalwerke Braunschweig von 1942.

Die beiden Formsignale sind nicht auf öffentlichen Wegen erreichbar. Ohne Zugangserlaubnis können sie allenfalls vom Feldrain aus fotografiert werden.  Allerdings erweist man sich in Woffleben als angenehm kooperativ. (Peter Pechstein)


Westeinfahrt

 

Schnurgerade läuft die Südharzstrecke auf den Kohnstein zu, ein mit Stollen durchzogenes Gipskarstgebiet, dass in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges ein besonderes Kapitel schrieb. Der Westkopf des Bahnhofs hat aus-schließlich Lichtsignale; im Bild das Einfahrsignal A aus Richtung Ellrich / Nordheim vor dem im Gleisbogen liegenden Bahnsteig. 

(Text + Foto PLP, 20. April 2014)

 

(Hinweis: Standort Übergang zum Feldberg)


Westausfahrt

 

(Blickrichtung Ellrich / Northeim), in der Mitte das Wärterstellwerk „Ww“. Rechts das Streckengleis (hinter dem Baum verbirgt sich das alte Empfangs-gebäude), links das Ausziehgleis vom Anschluss FWN mit der abgeknipsten Doppelkreuzweiche.

(Text + Foto PLP, 14. September 2012)

 

 

 

 

 (Hinweis: Standort Übergang Gudersleber Straße)


In der  Ausfahrt  nach Nordhausen  gibt es  einen  weiteren  Bahnübergang  mit Vollschranken, diesmal unter Aufsicht des Befehlsstellwerks, und zwar unmittelbar neben der aus flachen Eisenträgern bestehenden Brücke über die Zorge. Der Harzfluss wird  parallel von zwei Gleisen und einer Straße überquert. Bereits auf der Höhe des  Einfahrsignals  (in  Gegenrichtung)  ist  das Einfahrvorsignal  des  Nachbarbahnhofs  Niedersachswerfen aufgestellt. Dessen drei Vorsignal-baken stehen noch im Bahnhof Woffleben.

Aus Nordhausen kommend (die „b-Richtung“) wird Woffleben bereits in Niedersachswerfen vom Lichtvorsignal Vh angekündigt, das wiederum in Höhe des Einfahrsignals der Gegenrichtung steht. Die Vorsignalbaken befinden sich ebenfalls noch im Bahnhof. Der Bahnhof  Woffleben beginnt am Einfahrsignal H, einem  zweiflügeligen Formhauptsignal. Mit „Fahrt“ (Hp 1) signalisiert es den Weg geradeaus am FWN-Areal vorbei in Richtung Northeim. Auf dem Streckengleis folgt etwa in  Bahnhofsmitte das  Ausfahrvorsignal VB (Lichtsignal) und kurz darauf das Rangierhaltsignal R2 (Typ Wartezeichen), welches  mittlerweile bedeutungslos geworden ist. Ausfahrsignal B, wiederum ein Lichtsignal, ist im Gleisbogen beim Bahnsteig postiert.

Für den  Anschluss FWN gibt das  Einfahrsignal H  mit „Langsamfahrt“ (Hp2)  den Weg nach Gleis 3 frei. Die Zugstraße  endet am  Lichthauptsignal C. Es ist  ein Zielsignal – ein Ausfahrsignal  ohne Fahrtbild – und zeigt  unablässig  „Halt“ (Hp 0). Zum  Umsetzen  der  Lok  leuchten  zusätzlich  die beiden  weißen  Lichter „Rangierfahrt erlaubt“ (RA 12). Hinter Signal C laufen sämtliche Gleise  vor einer Doppelkreuzungsweiche zusammen, deren Verbindung zum Streckengleis  gekappt ist. Ihr gerader Strang, das  Ausziehgleis, endet  hinter dem  Wärterstellwerk an einem  Prellbock. Er wurde  mitten auf eine Weiche gesetzt und blockiert den Abzweig zur Ladestraße. Hinter dem Prellbock  hatte  das  Gleis  einst  die  Bahnhofstraße  gekreuzt  und  zu  einem  Holzausformungs- und Verladeplatz des staatlichen  Forstwirtschaftsbetriebs  Nordhausen geführt.  Davon aber gibt es keine Spuren mehr.

Im  Mittelteil  des  FWN-Anschlusses  gibt  es  eine  Gleiswaage, die  mit  Geschwindigkeits-tafeln  für 5 km/h abgesichert  ist.  Zwei Gleise führen in  das  eingezäunte  Betriebsgelände hinab, das  in der  Niederung  des Flüsschens  Wieda liegt. Die  Werkstore bleiben  auch am Wochenende geöffnet. Auf den Abstellgleisen längs der Werkshallen sind hauptsächlich Kesselwagen geparkt. Es gibt eine Reinigungsanlage, zwei Schiebebühnen, eine kleine Waggondrehscheibe und eine weitläufige offene Lagerfläche für Radsätze.

Im Ostkopf des  Bahnhofes wurden zwei Nebengleise mit Prellböcken und Schutzhaltscheiben vom FWN-Netz abgetrennt.  Die bereits  zugewachsenen  Stränge  münden vor dem Befehls-stellwerk  in das Industriestammgleis, kurz „I-Gleis“.  Allein  die Verbindungsweiche  ist frei von Bewuchs, denn  sie hat noch  für den Flankenschutz Bedeutung und muss gangbar gehalten werden. Das Industriestammgleis  liegt parallel zur Südharzstrecke und reicht bis nach Niedersachswerfen; allerdings mit kurzen  Unterbrechungen. Es gehört nicht zum  Netz der Deutschen Bahn. Die Schienen  sind fast zugewachsen und stellenweise sogar schon bewaldet.

In der Ausfahrt  des Bahnhofs  Woffleben  zweigte  einst  ein Anschluss  zum Kohnstein  vom Industriestammgleis ab. Der Kohnstein ist ein mächtiger Höhenzug aus Anhydrit, einem im Wohnungsbau nutzbaren, mineralischen  Gipsgestein. Mit  dem  Anschluss  hat es  eine besondere Bewandtnis. Die  Geschichte  der Eisenbahn in Woffleben hat leider auch ein dunkles Kapitel.

 

 


Einfahrsignal H

 

Das Woffleber Einfahrsignal H aus Richtung Niedersachswerfen Nordhausen gibt der Regionalbahn mit „Fahrt“ das Streckengleis bis zum Ausfahrsignal frei. Das Ausfahrvorsignal folgt etwa in Bahn-hofsmitte. Auch wenn Gleisnummern beim durchgehenden Hauptgleis mittler-weise entbehrlich sind: innerhalb des Bahnhofs wechselt der Zug über-gangslos von Gleis 1 nach Gleis 2. Güter-züge, die linker Hand in den Anschluss der FWN nach Gleis 3 einfahren, erhalten am Hauptsignal „Langsamfahrt“. 

(Text + Foto PLP, 21. April 2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Hinweis: Standort DB-Gelände - Blick Richtung Woffleben)


Regionalbahn

Nordhausen - Göttingen

 

Sie durchquert den Bahnhof Woffleben auf dem „Streckengleis“. Neben ihm das Ausfahrsignal der Gegenrichtung, das nach Rückbau von Gleis 2 dem Streckengleis zugeordnet wurde, ohne seinen Standort zu ver-ändern; dadurch hat es einen relativ großen Abstand zum zugehörigen Gleis. Rechts das Ausfahrsignal des Anschlusses FWN. Nachweislich ein Oldie:  Es   trägt   ein   Fabrikschild   der                                (Hinweis: Standort auf Höhe Stellwerk FWN)

Vereinigten       Eisenbahn-Signalwerke

Braunschweig  von 1942. 

(Text + Foto PLP, 21. Oktober 2013)


In der Zeit  des Dritten Reiches  wurde im  Kohnstein ein  weitläufiges  System von Bergstollen angelegt. In ihnen entstand eine riesige Produktionsanlage für die Rüstungsindustrie. Tausende von Häftlingen mussten unter unmenschlichen  Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Entlang des Flüsschens Wieda wurde ein großes Gefangenenlager  errichtet.  Zudem  gab  es  täglich Häftlings-transporte  per  Bahn  von  und  nach  Ellrich-Juliushütte.  Nach Luftangriffen  auf Nordhausen wurde das  Gefangenenlager  im April 1945 geräumt. Die Häftlinge wurden in Güterwagen  nach Bergen-Belsen  transportiert oder mussten  den langen Weg dorthin zu Fuß bewältigen. Heute spricht man von Todesmärschen.

Auch gegenüber, im  Himmelsberg, entstanden militärische Anlagen für den Waffenbau. Für eine ungehinderte  Produktion  sollte der gesamte  Ort Woffleben  nach Pommern umgesiedelt und die ausgedehnte Fläche zwischen  Himmelsberg und  Kohnstein zu einem gewaltigen Rangierbahnhof  umgestaltet werden. Schienenreste sind an der Westseite des Himmelsbergs noch auffindbar.  Die Stolleneingänge wurden von sowjetischen Truppen gesprengt.

Die Eingänge  des  Kohnsteins  auf Woffleber  Seite wurden  nach dem  Krieg ebenfalls  gesprengt und sind verschüttet.  Unweit  des Woffleber  Einfahrsignals H  blieb  ein  Stolleneingang  erhalten. Er ist  jedoch ver-schlossen, da die Anlage von einer Firma für Pyrotechnik als Sicherungslager genutzt wird. Im Umfeld des Kohnsteins lassen sich bis heute noch etliche  historische Bahnrelikte entdecken. Wo zum Beispiel eine frühere Straßenzufahrt zur Stollenanlage rechtwinklig von der Landstraße abzweigt und vor dem Einfahrtsignal H die Südharzstrecke querte (der Bahnübergang ist mittlerweile geschlossen), liegt im Wald der hölzerne Aufbau eines alten Güterwagens.  Im Internet wird von verstreuten Fahrzeugteilen und Gleisjochen früherer Lorenbahnen berichtet.

Der Bahnanschluss des Stollens bog einst nahe der  Zorgebrücke am Bahnhof vom Industrie-stammgleis zum Kohnstein  ab. Die  Trasse  lässt  sich im  Wald noch  rekonstruieren, sie liegt zum  Teil im  Planum der heutigen Zufahrtsstraße. Das Gleis  überquerte die Zorge  auf einem zweibögigen  Viadukt erneut und führte anschließend in das  Bergmassiv.  Dem Vernehmen nach war der Anschluss  zweigleisig und durchquerte den gesamten Gebirgszug.  Auf der gegenüber-liegenden  Seite, keine zwei  Kilometer weiter südlich, befindet sich heute die KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora.

Auf  halbem  Wege  zwischen  Woffleben  und  Niedersachswerfen  lassen  sich  Reste  eines weiteren Anschlusses aufspüren. Er  zweigte ebenfalls vom  Industriestammgleis ab, überwand im Bogen auf einem Bahndamm das offenen Gelände und  erreichte nach Querung der Zorge das  Felsmassiv. Die  Trasse endet gegenwärtig an einem steilen Berghang. Vom Stolleneingang gibt es am Fuße des Hanges  jedoch keinerlei Spuren mehr.


Viadukt im Wald

 

Vom Bahnhof Woffleben aus führt ein Industriestammgleis bis in den Nachbarbahnhof Niedersachswer-fen, von dem zwei Anschlüssen über das Harzflüsschen Zorge hinweg zu den unterirdischen Waffenfabriken des Felsmassivs Kohnstein abzweigten.

(Text + Foto: PLP, 21. April 2014)

 

 

 

 

(Hinweis: Brücke am Zufluss Wieda in die Zorge)


Historische Relikte

 

An mehreren Stellen in Woffleben befinden sich historische Relikte der Eisenbahn wie dieser Kastenaufbau eines Güterwagens älterer Bauart. Er steht nur wenige Meter neben der Südharzstrecke in Höhe des Einfahr-signals H. 

(Text + Foto: PLP, 21. April 2014)

 

 

 

 

 

(Hinweis: zwischen Niedersachswerfen und Woffleben)


Für geschichtlich Interessierte  und Eisenbahnarchäologen  ist eine Reise nach Woffleben nahezu  Pflicht.  Aber auch  Naturfreunde  kommen  auf  ihre  Kosten.  Woffleben  liegt  im Naturpark Südharz.  Die Landschaft  wirkt  ausnehmend  friedlich  und  idyllisch  und  will erforscht werden. Nachtigallen sorgen  für die musikalische Begleitung. Schade nur, dass Straßenränder  und  Flussufer  im  Umfeld   des  Bahnhofs  mit  Hausmüll,  Bauschutt  und Gartenabfällen   verunziert  sind.  Bei  den  Recherchen  für  „Harz in Form“  hat  sich  kein Landstrich so  widersprüchlich  präsentiert  wie dieser. (PLP)


Folgende Quellen nutzte Herr Pechstein für seine Recherchen:

Deutsche Bahn AG, www.woffleben.de, Schriftverkehr mit Annett Deistung aus Woffleben,

Google-Maps, DSO (Lektorat: Kerstin Pechstein)


 

Über den Link zur Ellricher Zeitung 11/2014, können Sie sich eine PDF-Datei herunter laden, in welcher auf Seite 15 ebenfalls auf den Bericht über den Woffleber Bahnhof hingewiesen wird.


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