WOFFLEBER DORFLEBEN

Kirche "St. Johannis"


Zeittafel zur Geschichte

Durch eine Anfrage zur Kirchenchronik habe ich meine Recherchen zu Woffleben mal aus einer anderen Sicht zusammen gefasst, was deutlich macht, wie wichtig auch der Erhalt der Chronik für die Nachwelt ist.

 

Kommentar:

In Monumente über die Kirche gelesen und dem Spendenaufruf "Denkmal in Not" wie schon seit vielen Jahren mit kleiner Spende sogleich gefolgt. Frage zur Geschichte der Kirche: Wie kommt Friedr. d. Große dazu, gerade die kleine Kirche weitab von seiner Residenz gänzlich neu erbauen zu lassen? 

Antwort:

Hallo, es freut mich sehr, dass Sie dem Spendenaufruf gefolgt sind. Nüchtern steht zu Ihrer Frage in der schriftlichen Chronik lediglich: "1752 - 1754 Kirchenneubau durch König Friedrich II. von Preußen".

 

Weit ausführlicher sind bisher meine Recherchen, die noch nicht ganz fertig sind.

In Woffleben gab es ein altes Rittergut, welches später zu einer Domäne wurde. Woffleben war schon vor dem 9. Jh. Reichsgut deutscher Kaiser und Könige und wird erstmalig 927 in einer Schenkungsurkunde als Witwengut von Kaiser Heinrich I. an seine Gemahlin Mathilde erwähnt. Der Ort liegt am länderübergreifenden Kaiserweg, ein alter steinzeitlicher Pfad, über den Kaiser Heinrich dem IV. im Jahre 1073 die Flucht nach Eschwege gelang und erst Anfang des 19. Jh. dann Kaiserweg genannt wurde. Sie sehen die geschichtliche Bedeutung der Region ist nicht von der Hand zu weisen. 

 

"Im Jahre 1722 besuchte König Friedrich Wilhelm I. von Preußen die Grafschaft Hohnstein und auch Woffleben. Um seinen Unwillen gegen den Amtmann Fahrenholz Ausdruck zu verleihen, aß er nicht im Amtshaus, sondern in der zur Domäne gehörenden Scheune, die daraufhin 'Königsscheune' genannt wurde". - Auszug aus der schriftlichen Chronik 

Ich meine, dass die damals über 600 Jahre alte Kirche sicherlich schon baufällig war. Vielleicht sah es der streng gläubige Patriarch, denn die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zur Domäne. Inwieweit es dann damals gedauert hat, bis ein Bauvorhaben auch umgesetzt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Doch sein Sohn hat es veranlasst ohne jemals in Woffleben gewesen zu sein. In der Ellricher Zeitung von Mai 2021 stand dazu: "Im Jahre 1751 erhielt der Landbaumeister Walther den Auftrag die Kirche zu begutachten. ..." Seine Meinung war somit ausschlaggebend für den Neubau der Kirche.

 

Ein nicht außer acht zu lassender Ansatz ist auch die Tatsache, dass sich neben der Kirche seit 1678 die Schule befand. 

Ich zitiere hier mal Wikipedia: "Am 28. September 1717 führte der König durch königliche Verordnung im Prinzip die allgemeine Volksschulpflicht auf den königlichen Domänengütern ein. So sollte jedes Kind zwischen fünf und zwölf Jahren zur Schule gehen." Eine Schule neben einer baufälligen Kirche war bestimmt auch ein Grund für den Neubau.

 


FOTOGALERIE


Die Woffleber KIRCHE & ihr KIRCHENBAUVEREIN



Aus Anlass der 1095-Jahre-Festlichkeiten in Woffleben gab es in der Kirche eine Ausstellung zur Orts-Chronik. Mitglieder vom Kirchenbauverein hatten viele interessante Ausstellungsstücke aufgebaut und es gab eine Diashow, umrahmt vom kirchlichen Ambiente. 




Ellricher Kirchenwanderweg - Herbstliche Impressionen


Netzwerk-Kirchen im Pfarrbereich Ellrich - sortiert nach Kirchenstempel-Nummer

  Kirche Nr. 1  *St. Johannis* in Ellrich ist die   

  imposante Hauptkirche vom Pfarrkreis Ellrich. Im 

  Netzwerk soll sie zur " ??? " entwickelt werden.


   Kirche Nr. 3 *St. Katharina* in Sülzhayn ist eine

   Chorturmkirche. Im Netzwerk soll sie zur

   "Licht- und Klangkirche" entwickelt werden.


 Kirche Nr. 5 *St. Jacobus* in Appenrode hat eine     sehr interessante Gewölbedecke. Im Netzwerk

 soll  sie zur "Wanderkirche" entwickelt werden.


Kirche Nr. 7 *St. Peter und Paul* in Mauderode wird auch als Rosenkirche bezeichnet. Im Netzwerk soll sie zur "Landkirche mit Herz" entwickelt werden.


   Kirche Nr. 9 *St. Spiritus* in Ellrich wird auch 

   Hospitalkirche genannt. Im Netzwerk soll sie zur

   " ??? " entwickelt werden.

  Kirche Nr. 2 *St. Marien* in Ellrich, die besser als 

  Frauenbergkirche bekannt ist. Im Netzwerk soll

  sie zur " ??? " entwickelt werden.


     Kirche Nr. 4 *St. Johannis* in Werna ist

     eine Saalkirche. Im Netzwerk soll sie zur

     "Kirche der Dankbarkeit" entwickelt werden.


Kirche Nr. 6 *St. Johannis* in Woffleben ist eine für den Südharz einzigartige Querschiffkirche. Im Netzwerk soll sie zur "Kreuz- und Querkirche" entwickelt werden.


Kirche Nr. 8 *St. Vitus* in Gudersleben war einst

eine katholische Kirche. Im Netzwerk soll sie zur "Kirche für besondere Momente" entwickelt werden.


  Kirche Nr. 10 "St. Bonifatius* in Ellrich ist eine 

  katholische Kirche. Im Netzwerk soll sie zur

  " ??? " entwickelt werden.



Eine kleine Kurzgeschichte

Silvester beim kleinen Schneemann

 

Es geschah in einem kleinen Dorf im Oberharz. Die weiten Wiesenflächen wurden von wilden Bächen durchzogen und die Wege am Waldesrand waren gesäumt von jungen Fichten. Nach dem ersten Advent kamen die ersten Schneeflocken und als endlich genügend Schnee auf den Rodelhängen lag, waren die Kinder nicht mehr in den Stuben zu halten. ...

 

Die ganze Geschichte erfahren Sie HIER .


Für die Richtigkeit der Angaben übernehme ich keine Gewähr. Änderungen vorbehalten. Eine Quellenliste finden Sie HIER.

 

Wer das Gedankengut anderer kopiert und als das seine vermarktet, ist ein armer Mensch.

Arm an Geist und arm an Fantasie.                 Darum unterliegen meine Texte und Werke der

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